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Tagesausflug der Männerriege Neukirch a/d Thur ins Glarnerland am 7. Sept. 2002 Frühmorgens
trafen sich ca. l4 Männerriegler bei der Landi in Neukirch. Per Kleinbus soll
es Richtung Glarnerland gehen, sobald ein geeigneter Chauffeur gefunden ist.
Mani Meier liess sich zu diesem verantwortungsvollen Job überreden. Also gings mit
dem Schönholzer-Auto Richtung Wil, hinauf zum Ricken und später hinein in den
„Zigerschlitz“. Bald hatten wir Lust auf eine Znünipause und machten in Elm
einen Halt. Im Restaurant waren sie in Sachen Verpflegung nicht auf so viele
Leute vorbereitet. So mussten die Gipfel noch organisiert werden, was aber
dann bestens klappte. Jetzt fuhren wir weiter Richtung Wichlenalp. Mani
schaltete und waltete mit dem guten Fahrzeug , das aber auf dem steilen Schottersträsschen bald den Geist
aufgeben wollte. Es roch auch etwas nach Verbranntem, so dass wir
beschlossen, jetzt zu Fuss weiterzugehen. Vorgängig
hatte uns Reiseleiter Walter Rindlisbacher darauf aufmerksam gemacht, dass
unser „Gastgeber" Fritz Kohler sich nicht mehr in seinem Alprevier
aufhalten würde. Aber für uns änderte das nichts an der Routenwahl und die
Verpflegung hatte sowieso jeder im Rucksack. Nach
ca. einer Stunde kamen wir bei einer Kuhalp vorbei. Hier waren aber das Vieh
und die Aelpler schon ins Tal zurück gezogen. So liefen wir weiter bergauf
und mit Ausnahme eines kurzen Trinkstopps, Richtung Alp Oberleger. Oben angekommen, trafen wir
zwei Jäger, die die ganze Gartenwirtschaft in Beschlag genommen hatten. Das
Alpgebäude ist unvorstellbar klein. Man könnte sagen: gerade recht für
Flitterwochen: Zwei können liegen und einer stehen. So machten wir es uns bequem zum Mittagessen aus dem Rucksack. Im rückwärtigen Raum hing eine frisch geschossene Gemse, die wir aber in diesem Zustand beliessen. Leider kam jetzt zur Kälte auf dieser Höhe von ca.2000 m noch der Regen hinzu, so dass bald wieder Aufbruchstimmung herrschte. Die einen wagten sich noch etwas weiter um die Aussicht auf die Wichlenalp von oben zu erleben. Die anderen machten sich an den Abstieg. Man traf sich dann wieder im Gebäude der Kuhalp, und die meisten fanden in ihren Rucksäcken
noch etwas zu trinken für die durstige Kehle. Wegen
des eher schlechten Wetters waren wir also relativ früh wieder beim Bus.
Chauffeur Mani pilotierte uns behutsam wieder Richtung Tal. Das Wetter
besserte sich langsam, so beschlossen wir mit der Luftseilbahn in die
Weissenberge zu schweben. Vielen war diese Gegend unbekannt Von unten sah man
nur Wald. Oben hatte es dann ein Hochplateau mit vielen Bauernhöfen, gute Wandermöglichkeiten und zu unsere
Freude auch einige Restaurants. Wir entschieden uns also, einzukehren und
unsere Freizeit von vielleicht
zwei Stunden zu geniessen. Im Talboden angekommen chauffierte uns Mani weiter
dem nächsten Ziel entgegen. Das Ziel war Gommiswald. In einem schönen
Restaurant bestellten alle individuell ein gutes Nachtessen. So gegen 21 Uhr
kehrten wir in die heimatlichen Gefilde zurück. Im Namen aller Reisenden
möchte ich den beiden Organisatoren Walter Rindlisbacher und Hans Kühni,
sowie dem versierten Berufschauffeur Mani
Meier den besten Dank aussprechen. |
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Hans Stark |